PSYCHOSOZIALE BERATUNG

  • Sind Sie ein Angehöriger der über 140.000 Menschen in Österreich, die an einer demenziellen Erkrankung leiden?
  • Pflegen Sie ihren Gatten oder Gattin, Eltern, Bruder, Schwester daheim in den eigenen vier Wänden - 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr?
  • Sie machen das gerne, mit Hingabe und Liebe - aber oft sind Sie selbst schon am Ende ihrer Kräfte?
  • Sie haben keine ruhige Minute, sind dauernd in Alarmbereitschaft, Sie kommen, außer für dringende Besorgungen, schon gar nicht mehr weg von daheim?
  • Sie fragen sich manchmal, wie lange Sie das noch durchhalten?
  • Alternativen sind ihnen schon durch den Kopf gegangen oder haben Sie sogar schon ausprobiert? Heim? 24-Stunden-Pflege? Tagespflege? Kurzzeitpflege?
  • Aber eigentlich sind Sie es ihren Angehörigen schuldig, sich um sie zu kümmern! Wozu ist die Familie da? Sie würden sich das ja auch wünschen ...

Sie leisten tagtäglich Schwerarbeit für ihre Liebsten, aber wer tut etwas für SIE?

Was kann ich für Sie tun?

  • Oft ist es schon hilfreich und entlastend, jemanden zu haben, der da ist, der zuhört, der sie versteht und der ihnen keine guten Ratschläge gibt oder ihnen erklärt, wie´s geht.
  • Ihr Angehöriger verhält sich Ihnen gegenüber fordernd und aggressiv und Sie können diese Verhaltensweisen nicht verstehen - Sie nehmen alles persönlich und haben den Verdacht, der Angehörige macht das absichtlich, nur um Sie zu ärgern. Dies alles können Symptome einer Demenzerkrankung sein und es ist wichtig, dies zu wissen, um besser damit umgehen zu können.
  • Sie schaffen die Pflege daheim nicht mehr und ihr Angehöriger soll in ein Heim. Sie haben Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen - es ist wichtig, darüber zu reden. Vielleicht gibt es noch andere Alternativen bzw. eine für alle Beteiligten "gute" Lösung.

Thema Erwachsenenvertretung (ehemals Sachwalterschaft) - durch meine langjährige Tätigkeit als Sachwalter kann ich Ihnen dazu Informationen geben und aus der Praxis erzählen, wie das so ablaufen kann. Erwachsenenvertretung muss keine "Entmündigung" sein, sondern kann von den Betroffenen auch als Unterstützung und Erleichterung angenommen und geschätzt werden.